Tagespflege, die Alternative zum Altersheim

16. Juli 2013 | Von | Kategorie: Seiten im Internet

Tagespflege – die Alternative zum Altersheim

Die Menschen werden immer älter. Während es die Bevölkerung im Mittelalter gerade mal auf eine Lebenserwartung von etwa 40 Jahren brachte, erreichen wir heute im Durchschnitt ein stolzes Alter von 80. Ältere Menschen sind jedoch in den meisten Fällen pflegebedürftig und können ihren Alltag nur noch schwerlich selbst erledigen. Ihre Familienmitglieder sind häufig berufstätig, was eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung schwierig macht.

Wer nicht in ein Pflegeheim umziehen möchte, für den eignen sich sogenannte Tagespflegeeinrichtungen. Hier werden hilfsbedürftige Senioren an den Werktagen vom Morgen bis zum späten Nachmittag betreut. Diese Form der Pflege besitzt dadurch zahlreiche Vorteile: Zunächst können die Senioren im eigenen Heim wohnen bleiben, eine teure permanente Unterbringung in einem Pflegeheim bleibt deshalb vorerst erspart. Die Tagespflege bietet nicht nur ärztliche Betreuung, sie hilft den Betroffenen auch, ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu fördern sowie soziale Kontakte zu knüpfen, denn oft besteht bei älteren Menschen die Gefahr von Vereinsamung. Wo man in der Nähe eine Tagespflegeeinrichtung findet sowie weitere Informationen findet man unter http://www.wohnen-im-alter.de/tagespflege.html.

Vorteile der Teilzeitpflege

Auch zielt eine Tagespflege vor allem darauf ab, die Angehörigen und die Familie der Betroffenen in der Pflege zu entlasten. Der Pflegebedürftige ist nichtsdestotrotz gut versorgt, und seine Lebensqualität bleibt durch und durch gesichert, ohne, dass er sich bevormundet fühlt. Freiräume für den Pflegebedürftigen sowie Angehörige bleiben gleichermaßen gesichert. Die Versorgung in den Tagespflegeeinrichtungen umfasst in der Regel eine gesundheitliche Versorgung sowie die grundlegende Pflege. Auch Bewegungs- und Sprachübungen sind Teil des Betreuungsprogramms. Die Fähigkeiten der Gäste werden hier gefördert und gestärkt. Die Einrichtungen stellen sich genaustens auf die besonderen Bedürfnisse der Senioren ein und stellen beispielsweise eine ausgewogene Ernährung oder bestimmte Diätkost zusammen. Abends kehren die Gäste in ihre eigenen vier Wände zurück und sorgen so zum Teil noch für sich selbst, anders als in einer ganztägigen Seniorenresidenz. Die Senioren sind länger selbstständig und können den Alltag trotzdem in einer sehr angenehmen Atmosphäre verbringen, zusammen mit Gleichaltrigen. Gut ausgebildete Pflegekräfte stehen während der gesamten Zeit für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Kurzzeitpflege als Schnupperkurs

Tagespflege wird in der Regel an allen Wochentagen von morgens bis abends angeboten. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, solche Tagespflegeeinrichtungen als Anlaufstellen für Kurzzeitpflege zu nutzen. Die Einrichtung kann dabei für einen begrenzten Zeitraum im Jahr für etwa vier Wochen aufgesucht werden, etwa wenn in Krankheitsfolge gesundheitliche Probleme auftreten. Bei anerkannter Pflegebedürftigkeit übernehmen die jeweiligen Krankenkassen die Kosten für diesen Aufenthalt, egal ob für Kurzzeit- oder Teilzeitpflege. Eine Teilfinanzierung kann hierbei auch das Sozialamt übernehmen. Mitarbeiter der Einrichtungen geben gern detailliertere Auskünfte bezüglich der Finanzierungsmöglichkeiten.

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