Fragen und Antworten

Gibt es einen Mindestlohn für Betreuerinnen aus Osteuropa?

7. Mai 2017 | Von
Mindestlohn

Sowohl in Deutschland als auch beispielsweise in Polen gibt es einen gesetzlichen Mindestlohn. Die Höhe unterscheidet sich erwartungsgemäß gravierend. Während in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn derzeit bei 8,84 Euro pro Stunde beträgt, liegt er in Polen bei nur 3,- Euro. Welchen Mindestlohn nun beispielsweise eine polnische „Pflegekraft“ oder richtiger „Betreuerin“ erhält, richtet sich nach dem

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Was ändert sich mit dem Pflegestärkungsgesetz (PSG II)

11. November 2016 | Von

Vor über 20 Jahren wurde die Pflegeversicherung in Deutschland eingeführt. Mit dem sog. Pflegestärkungsgesetz wird die seitdem größte Reform durchgeführt. Die erste Stufe des Pflegestärkungsgesetzes (PSG I) wurde zum 1.1.2015 wirksam. Das PSG I hatte vor allem das Ziel, die Rahmenbedingungen für Angehörige, Pflegekräfte und die Pflegebedürftigen selbst zu verbessern. Das PSG I brachte unter

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Was ist der Unterschied zwischen Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht?

6. Januar 2014 | Von

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, um für den „Fall der Fälle“, oder juristisch korrekter, um im Falle einer späteren Einwilligungsunfähigkeit oder Geschäftsunfähigkeit eine Willenserklärung abgeben zu können:  •Patientenverfügung •Betreuungsverfügung bzw. Betreungsvollmacht •Vorsorgevollmacht  Wozu Patientenverfügung oder Patiententestament?  Mit der Patientenverfügung (wenig glücklich oft auch Patiententestament genannt) formulieren Sie Ihren Willen für den Fall, dass Sie

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Unterhalt für die Eltern

6. Januar 2014 | Von

Wenn die eigenen Eltern pflegebedürftig sind, stellt sich oft die Frage der Finanzierung. Viele Senioren haben Angst davor, ihren Kindern finanziell zur Last zu fallen, wenn sie ihre (teilweise hohen) Pflegekosten nicht selbst bezahlen können. Wenn das Einkommen bzw. Vermögen der Pflegebedürftigen nicht zur Finanzierung ausreicht, springt in der Regel zunächst einmal das Sozialamt ein

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Versicherung bei Pflege von Angehörigen

2. Januar 2014 | Von

Häufig übernehmen Angehörige kurzfristig die Pflege von pflegebedürftigen Familienmitgliedern wie beispielsweise der alten Eltern. Wenn ein naher Familienangehöriger akut pflegebedürftig wird, hat man als Arbeitnehmer das Recht, bis zu 10 Tage von der Arbeit fernzubleiben um die Pflege des Angehörigen sicherzustellen. Diese Pflegezeit muss nicht beantragt werden. Allerdings ist auf Verlangen des Arbeitgebers eine ärztliche

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Bekommen Privatpatienten bessere Leistungen vom ambulanten Pflegedienst?

17. November 2013 | Von

Als Patient beim Arzt oder im Krankenhaus ist der Privatpatient oft bessere Leistungen gewohnt als der „gewöhnliche“ Kassenpatient. Viele stellen sich beim Eintreten eines Pflegefalles die Frage, ob man als Privatpatient auch bei einem ambulanten Pflegedienst eine „bessere“ Betreuung erwarten kann. Die Frage kann mit einem klaren Nein beantwortet werden. Auch als Privatpatient erhält man

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Ab welcher Pflegestufe erhält man eine Pflegerente

17. November 2013 | Von

Die Pflegerente ist Art Rentenversicherung. Bei Vertragsbeginn vereinbart man eine bestimmte Geldsumme, die man im Pflegefall als monatliche Pflegerente erhalten möchte. Natürlich ist die Versicherung umso teurer, je höher die Pflegerente ausfallen soll.  Die Pflegerente kann man vertraglich für den Eintritt einer vorher festgelegten Pflegestufe vereinbaren. So gibt es Verträge, bei denen es Geld ab

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Zählt Aufpassen als Pflegeaufwand?

1. November 2013 | Von

Häufig ist es erforderlich, dass beispielsweise Demenzkranke bei ihren Verrichtungen beaufsichtigt werden. Hierbei stellt sich die Frage, ob bei der Festlegung einer Pflegestufe das reine bzw. überwiegende „Aufpassen“ als Pflegeaufwand berücksichtigt wird. Das Landessozialgericht Niedersachsen hat entschieden, dass ein überwiegendes Aufpassen nicht als Zeit im Sinne des Pflegebedarfes angerechnet wird (LSG Niedersachsen, Az. L 4/3).

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Wie hoch ist der Zuschuss zur privaten Pflege-Tagegeld-Versicherung

31. Oktober 2013 | Von

Eine Pflege-Tagegeld-Versicherung zahlt im Bedarfsfall einen festen, vorher vereinbarten Geldbetrag pro Tag der Bedürftigkeit. Man kann sich eine Pflege-Tagegeld-Versicherung wie eine Risikoversicherung vorstellen. Die Versicherung zahlt nur Geld bei einem Bedarfsfall. Tritt der Pflegefall nicht ein, erhält man folglich auch kein Geld. Das ist also so ähnlich wie bei einer Autoversicherung.  Mit der Pflege-Tagegeld-Versicherung sorgt

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Was ist eine Betreuungsvollmacht

12. Oktober 2013 | Von

Die Betreuungsvollmacht, auch Betreuungsverfügung genannt, ist die Bevollmächtigung einer vertrauten Person zur rechtlichen Betreuung. Eine solche Betreuung wird notwendig im Falle einer körperlichen oder geistigen Erkrankung, die es dem Betroffenen nicht oder nur teilweise ermöglicht, seine rechtlichen Angelegenheiten zu klären. Hierzu zählen beispielsweise Wohnungsangelegenheiten, Vermögensaspekte sowie persönliche Angelegenheiten.   Hält das Gericht die bevollmächtigte Person nicht

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